Dr. Marc Schmidt – Ihr Zahnarzt in Konstanz und der Ostschweiz

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Ein strahlendes Lächeln à la Hollywood ist mehr denn je gefragt. In Magazinen leuchten uns die weißen Zähne entgegen und in den sozialen Medien wird kräftig für Bleaching-Kits für zu Hause geworben. Ganz neu ist der Trend jedoch nicht, denn sicherlich kennen viele die Hausmittelchen, mit denen die Zähne strahlen sollen. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, warum Whitening-Zahnpasta und billige Bleaching-Kits nicht das erhoffte Ergebnis bringen und warum Sie von Backpulver und Co. die Finger lassen sollten.

Backpulver, Natron und Kurkuma – was taugen die Hausmittel?

Backpulver ist wohl das bekannteste Hausmittel, um die Zähne aufzuhellen. Zahlreiche Blogs, Lifestyle-Magazine, Forenbeiträge oder Youtube-Videos versprechen Ihnen, dass Sie mit diesen Hacks im Handumdrehen weiße Zähne bekommen. Doch was ist die professionelle Meinung?

Mythos helle Zähne mit Backpulver

Backpulver mit einer Zahnbürste auf die Zähne auftragen und gründlich putzen – so heißt es in zahlreichen Ratgebern. Das Ergebnis im Anschluss kann durchaus verblüffend wirken, denn die Zähne sind danach tatsächlich heller. Doch Vorsicht! Der Effekt hält lediglich für eine kurze Zeit an. Das Backpulver wirkt wie Schleifpapier und entfernt zunächst Ablagerung. Dadurch sehen die Zähne zunächst weiß aus. Allerdings greift das Backpulver bei wiederholter Anwendung den Zahnschmelz an, in dem es ihn abträgt und zerkratzt. Dies macht die Zähne empfindlicher und anfälliger für Karies.   Zudem

verfärben sich die Zähne umso schneller wieder. Grund ist auch hier das Natriumhydrogencarbonat, welches den Zahnschmelz nach und nach abträgt. Dadurch kommt das darunterliegende gelbliche Dentin mehr und mehr zum Vorschein und die Zähne weisen ein stärkeres Gelb auf. Natron hat im Übrigen die gleiche Wirkung. Durch die abtragende Wirkung entstehen Kratzer und Risse im Zahnschmelz, in die Bakterien und Zuckersäuren eindringen und Karies verursachen.

Kurkuma ist ein weiteres Hausmittelchen, welches als Wundermittel für weiße Zähne angepriesen wird. Wer schon mal beim Essen von Currygerichten gekleckert hat weiß, dass so ein Fleck kaum aus der Kleidung zu bekommen ist. Ähnlich verhält sich das Gewürz im Mund. Eine häufige Anwendung kann unter Umständen Compositfüllungen verfärben. Ob die Knolle aber die Zähne aufhellt, ist bisher nur ein Mythos, denn wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es dazu nicht. Allerdings zeigen Studien, dass Kurkuma eine abschwellende und antibakterielle Wirkung besitzt und Reizungen im Mundraum lindern

Kurkuma ungeeignet für Zahnaufhellung

kann. Das Gewürz hat also durchaus positive Eigenschaften, die die Gesundheit fördern. Die Anwendung im Mundraum schadet insofern erstmal nicht. Als Methode zur Aufhellung der Zähne eignet sich die Knolle jedoch nicht.

Bleaching mit Kokosöl

Viele Kosmetika und Pflegeprodukte enthalten Kokosöl. Seine positive Wirkung auf die Haut bestätigen auch Studien. Die entzündungshemmende Eigenschaft beruhigt gereizte Haut und spendet Feuchtigkeit. Auch im Mundraum ist diese Eigenschaft förderlich, um Bakterien sanft zu entfernen. Schließlich ist Ölziehen eine weitverbreitete Praxis. Aber woher stammt die Annahme, dass das Öl Zähne aufhellen kann? Kokosöl enthält Laurinsäure, die begrenzt aufhellend wirkt. Aus diesem Grund enthalten einige Zahnpasten und freiverkäufliche Bleaching-Kits Kokosöl. Allerdings ist der Anteil der Laurinsäure so  gering,   dass   das  Kokosöl  keinen auf- 

hellenden Effekt hat. Außerdem entfernt das Öl weder Beläge noch Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Tabak. Wer zudem genetisch bedingt eher gelbe Zähne aufgrund des durchschimmernden Dentins hat, kann dem auch mit Kokosöl nicht entgegenwirken. Dafür ist ein professionelles Bleaching mit Bleichmitteln wie Wasserstoffperoxid nötig. Dies sollte jedoch nur von zahnmedizinischem Personal durchgeführt werden.

Was bringt Zahnpasta mit Whitening-Effekt?

Whitening Zahnpasta Wirkung

In jeder Drogerie und in jedem Supermarkt gibt es Zahnpasta, um die Zähne weißer zu putzen. In der Tat sehen die Zähne danach heller aus. Das liegt allerdings an den Putzkörpern. Genauso wie Backpulver besteht ihr Effekt darin, Verfärbungen und Belege durch Kaffee, Tee oder Tabak zu entfernen. Bestenfalls bringen Sie dadurch lediglich Ihre natürliche Zahnfarbe wieder zurück. Langfristig schadet diese Zahnpasta jedoch den Zähnen, da sie Kratzer und Risse im Schmelz hinterlässt. Stärkere Verfärbungen und ein erhöhtes Kariesrisiko sind die Folge.

Andere Zahnpasten, die immer beliebter werden, enthalten Aktivkohle. Sie wurde bisher vorwiegend bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auf den Zähnen soll sie laut Werbung wie ein Schwamm funktionieren, der Schmutz und Verfärbungen aufsaugt. Allerdings hellt sie die Zähne nicht auf, indem sie die Verfärbungen aufsaugt. Vielmehr schleifen solche Zahnpasten sie genauso ab wie herkömmliche Whitening-Zahnpasten und greifen dabei den Zahnschmelz an.

Einige wenige Hersteller geben auf ihren Produkten den RDA-Wert an. Dieser gibt die Stärke der abrasiven Wirkung an. Ein Wert von 30 bis 50 ist ein gutes Mittelmaß und eignet sich für den täglichen Gebrauch. Viele Whitening-Zahncremes weisen einen Wert von 70 bis über 100 auf. Solche Produkte können Ihren Zähnen bei Dauergebrauch extrem schaden. Wenn Sie nicht wissen, welche Zahncreme für Sie geeignet ist, lassen Sie sich von uns beraten.

Finger weg von billigen Bleaching Kits!

Seit einiger Zeit werben vermehrt Promis auf ihren Kanälen in den sozialen Netzwerken mit Bleaching-Kits, die angeblich die Zähne um mehrere Stufen aufhellen sollen. Einige dieser Kits sollen laut Hersteller mit LED-Licht die Zähne weißer machen. Wie das funktioniert? Gar nicht. Die EU verbietet seit einiger Zeit den freien Verkauf von Produkten, die mehr als 0,1% Wasserstoffperoxid enthalten. Zum Vergleich: Beim Bleaching in einer Zahnarztpraxis kommen Gels zum Einsatz, die über 30% des Bleichmittels enthalten. Nur so werden die Zähne deutlich heller. Um das Verbot zu entgehen, nutzen die Hersteller nun Natriumhydrogencarbonat. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein potentes Medizinprodukt, ist in Wahrheit nichts anderes als haushaltsübliches Natron. Wie bereits oben beschrieben, hat Natron keine bleichende Wirkung, es schleift lediglich Beläge ab und lässt die Zähne dadurch heller erscheinen. Außerdem besteht auch hier die Gefahr, den Zahnschmelz anzugreifen und die Zähne nachhaltig zu schädigen. Das Licht, was den Kits häufig beiliegt, dient nur Marketingzwecken. Während Wasserstoffperoxid unter Lichteinfluss oxidiert und bleichend wirkt, bleibt Natron davon unbeeinflusst. Man könnte also genauso gut Natron auf die Zähne streichen und mit LED-Licht bestrahlen. Eine Veränderung werden Sie nicht erkennen.

Es gibt zudem auch Kits, die in ihrem Gel Kokosöl enthalten. Wie oben bereits erklärt, enthält Kokosöl zwar eine leicht bleichende Substanz, die Laurinsäure, die Konzentration ist jedoch so gering, dass die Zähne unverändert bleiben. Auch in diesem Fall haben die Lampen keinen verstärkenden Effekt.

Tipps für hellere Zähne – das können Sie tun

In diesem Beitrag haben wir gelernt, dass Hausmittel, Zahnpasten und freiverkäufliche Aufheller keine Wundermittel sind. Die meisten Produkte wirken abrasiv und greifen Ihren Zahnschmelz an. Langfristig werden Ihre Zähne dadurch empfindlicher und anfälliger für Karies. Die Kratzer und Risse, die auf der Oberfläche entstehen, sorgen sogar auf Dauer für stärkere Verfärbungen. Um dauerhaft gesunde und natürlich weiße Zähne zu haben, können Sie selbst folgendes tun:

  • Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Fluorid stärkt und remineralisiert den Zahnschmelz. Die Zähne sind dadurch weniger anfällig für Karies.
  • Nutzen Sie Interdentalbürsten und/oder Zahnseide für die Zahnzwischenräume und vergessen Sie nicht die Zunge. So haben Bakterien und Säuren keine Chance.
  • Meiden Sie den übermäßigen Konsum von Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin. Sie können Ihren Mund nach dem Genuss färbender Lebensmittel auch mit Wasser ausspülen, um Verfärbungen zu vermindern.
  • Warten Sie nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln eine halbe Stunde, bevor Sie die Zähne putzen. Spülen Sie außerdem den Mund gründlich mit Wasser aus, um die Säuren zu verdünnen.
  • Lassen Sie Ihre Zähne regelmäßig zahnärztlich untersuchen. Nutzen Sie auch das Angebot der professionellen Zahnreinigung. Nur so werden Sie Verfärbungen und Beläge nachhaltig und schonend los.

Mit diesen Tipps erhalten Sie Ihr natürliches Zahnweiß und beugen Zahn- und Zahnfleischproblemen vor. Sind Ihre Zähne genetisch bedingt eher gelb und Sie wünschen sich ein weißes Lächeln, dann kommen Sie um einen Besuch in der Zahnarztpraxis nicht herum. Wir bieten in unserer Praxis das Philips Zoom WhiteSpeed an, eine Methode, um schnell weiße Zähne zu erhalten. Wir setzen ein Gel mit 25% Wasserstoffperoxid ein, welches unter Lichteinwirkung Ihre Zähne bleicht.

Mehr Infos zum Bleaching mit Philips Zoom WhiteSpeed erhalten Sie hier.

Eine weitere Methode für ein strahlend weißes Lächeln stellen sogenannte Veneers dar. Dabei werden Keramikplättchen auf Ihre Zähne geklebt, deren Farbe Sie bestimmen können. Diese Methode ist aufwendiger und teurer als ein Bleaching, hält dafür eine sehr lange Zeit.

Wenn Sie sich für Veneers interessieren, dann schauen Sie hier.

 

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Aufgrund der hohen Preise für Zahnbehandlungen in der Schweiz, dem guten Frankenkurs und der modernen Ausstattung deutscher Praxen nutzen immer mehr Schweizer Patienten die Grenzstadt Konstanz, um hier einen Zahnarzt zu finden.

Unsere Praxis befindet sich in Grenznähe und ist von der Schweiz aus denkbar einfach zu erreichen. Da ich in Luzern geboren wurde, verstehe ich selbstverständlich auch Schwiizerdütsch.

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